Sonntag, 30. September 2007

Padres Niederlage könnte zum Chaos führen…

Bevor wir aber zum möglichen Chaos kommen, erst noch ein paar Worte zu gestern:

Die Phillies verloren in Washington und die Mets verprügelten (auch zweimal wirklich) die Marlins, so dass beide Teams nun mit der gleichen Bilanz dastehen – da soll noch einer behaupten, 162 Spiele in der Saison wären zu viel!

Und auch die Diamondbacks wollen offenbar noch nicht feiern, denn sie verloren gegen Colorado und müssen weiterhin auf ihre zweite NL West Krone warten. Doch im Gegensatz zur Konkurrenz sind sie ja schon sicher im Oktober. Die Padres verloren gestern in Milwaukee und verpassten damit ihre erste Gelegenheit, die Wild Card sicherzustellen, heute haben sie noch einmal die Chance, sollten sie aber verlieren, könnte das im Titel angedeutete Chaos eintreten…

Es könnte durchaus passieren, dass am Ende des Tages vier Teams mit gleichem Record dastehen und um die Wild Card buhlen. Sollten New York und Philadelphia ihre Spiele gewinnen, stünden sie bei 89-73 und würden somit zunächst am Montag ein Spiel in Philly austragen, um den Sieger der NL East zu ermitteln. Würden nun die Padres verlieren, müssten sie gegen den Verlierer dieses Spiel antreten. Und sollte dann auch noch Colorado gegen Arizona gewinnen, wären sie ebenfalls mit im Bunde und es käme zu einem Mini-Turnier mit drei Teams – aber sagen wir es so, wie dieses genau aussehen würde, wäre jetzt zu kompliziert und ich hoffe einfach, dass es nicht dazu kommt, denn es wäre ziemlich kryptisch…

Es lohnt sich heute also in jedem Fall, ein Auge auf die MLB zu werfen, denn da können heute Träume zerplatzen (oder wahr werden) und ganze Saisons hängen an einem Spiel – das muss man einfach sehen!

Samstag, 29. September 2007

Partytime in der MLB

Es gibt einiges zu feiern, denn seit gestern stehen auch in der National League ein paar Playoffteilnehmer fest. Doch beginnen wollen wir mit der American League…

Red Sox gewinnen AL East!

Die Boston Red Sox konnten ihren Vorsprung am Ende doch über die Zeit retten und gewannen ihr Spiel gegen die Minnesota Twins zu Hause und profitierten von der überraschenden Niederlage der Yankees in Baltimore. Die Yankees verloren nach einer 9:6 Führung im neunten Inning, da Mariano Rivera einen rabenschwarzen Tag erlebte und den Ausgleich zuließ. Die Entscheidung fiel dann im zehnten Inning.

Somit haben wir im Prinzip schon Klarheit über die Division Series Duelle, denn aufgrund der Tatsache, dass die Red Sox die AL East gewannen und die Yankees die Wild Card, wird Boston aller Voraussicht die Los Angeles Angels empfangen, während New York nach Cleveland zu den Indians reisen dürfte.

Cubbies wieder im Oktober

Zum ersten Mal seit Spiel sieben der National League Championship Series 2003 wird es im Wrigley Field wieder Baseball im Oktober geben. Die Chicago Cubs gewannen ihr Auswärtsspiel bei den Cincinnati Reds mit 6:0 hinter einer starken Pitching Leistung von Carlos Zambrano, der sieben Shutout Innings pitchte. Milwaukee verlor zeitgleich gegen San Diego und die Cubs stehen somit als NL Central Champion fest. Lou Piniella hat also gleich in seinem ersten Jahr in Chicago die Playoffs zurück gebracht – mal sehen, was nun noch folgt…

Arizona sichert Playoffs

Die Arizona Diamondbacks haben zwar noch nicht ihre Division gewonnen, aber durch ihren Sieg in Colorado sicherten sie zumindest schon mal eine mögliche Wild Card, zum Sieg im Westen fehlen aber noch zwei Siege oder ein Sieg und eine Niederlage der Padres.

Phillies nun alleine an der Spitze

In Philadelphia kann man zwar noch nicht feiern, doch freuen sollte erlaubt sein. Die Phillies gewannen zu Hause gegen die Washington Nationals, während sich die New York Mets zeitgleich eine weitere Niederlage einfingen, dieses Mal zu Hause gegen die Florida Marlins. Somit liegen die Phillies nun ein Spiel vor den Mets in der NL East und die Magic Number der "Phils" beträgt zwei…

San Diego vor Gewinn der Wild Card

Zum Schluss sei noch erwähnt, dass die Padres noch genau einen Sieg benötigen, um die Wild Card zu clinchen, denn dank der Niederlagen der Rockies und Mets, ist der Vorsprung auf zwei Spiele angewachsen und die Magic Number auf eins geschrumpft.

Danke fürs Lesen und schaut wieder rein!

Freitag, 28. September 2007

Phillies und Mets nun gleichauf

Vor nicht einmal zwei Wochen lagen die New York Mets noch ganz klar mit 5 ½ Spielen Vorsprung auf Platz eins in der National League East, doch seit gestern, seit New Yorks Niederlage zu Hause gegen die St. Louis Cardinals und des 6:4 Sieges der Philadelphia Phillies gegen John Smoltz und die Braves, sind beide Teams genau gleichauf.

Während sich die Mets noch fragen, wie das passieren konnte, strotzen die Phillies nun nur so vor Selbstvertrauen und empfangen nun für die letzten drei Spiele der Regular Season die Washington Nationals, die in dieser Woche einen Sweep gegen die Mets schafften. Die Mets ihrerseits empfangen die Florida Marlins, die ebenfalls in guter Form sind und die Chicago Cubs vor arge Probleme stellten.

In der NL Central sind die Cubs aber trotzdem noch mit zwei Spielen vorne, denn die Schwächephase des Gegners konnten die Verfolger aus Milwaukee nicht nutzen, sie verloren auch ihre letzten beiden Spiele…

Im Westen sitzen die Arizona Diamondbacks weiterhin ein Spiel vor den San Diego Padres auf Platz eins, die Colorado Rockies, die gerade ihr elftes Spiel in Serie gewannen, haben ein weiteres Spiel Rückstand auf die Spitze.

Und in der Wild Card führen die Padres mit einem Spiel vor den Rockies, den Mets und den Phillies, während Milwaukee auf diese Hintertür keine Chance mehr hat.

Zum Schluss noch ein Blick auf die American League, in der immer noch nicht entschieden ist, wer die AL East gewinnt. Die Yankees gewannen mit der Reserve gegen die Devil Rays, während die Red Sox zu Hause gegen die Twins verloren, so dass deren Vorsprung und Magic Number bei zwei steht.

Donnerstag, 27. September 2007

Noch vier Tage…

Noch vier Tage dauert die Regular Season 2007 an und seit gestern Nacht steht das Teilnehmerfeld der American League, denn die New York Yankees haben ihren Pflichtsieg eingefahren, um einen Playoffplatz zu clinchen. Sie gewannen bei den Tampa Bay Devil Rays mit 12-4 und sind damit genauso im Oktober aktiv wie die Angels, Indians und Red Sox, offen ist nur noch, wer die AL East und wer die Wild Card gewinnt…

Schaut man aber auf die National League, so wird man schnell feststellen, dass hier noch niemand auch nur annähernd aufatmen kann!

Im Osten führen die Mets nur noch mit einem Spiel vor den Phillies, in der NL Central liegen die Cubs zwei Spiele vor den Brewers und im Westen haben die Diamondbacks nur noch ein Spiel Vorsprung auf die Padres und zwei auf die Rockies. Die Wild Card sieht ähnlich chaotisch aus, denn hier führen die Padres mit einem vor den Rockies und den Phillies, wobei Atlanta mit vier Spielen Rückstand zumindest noch theoretisch im Rennen ist.

Ich könnte jetzt auf mögliche Tie-Breaker Szenarios eingehen, doch da dies zu noch mehr Verwirrung führen würde, warte ich damit, bis es akut wird…

Montag, 24. September 2007

Erste Entscheidungen sind gefallen

Wir beginnen heute die letzte Woche der Regular Season 2007 und seit gestern stehen schon einige Playoff-Teams fest.

Drei von vier in der AL klar

Am Samstag sicherten sich die Boston Red Sox mit ihrem Comeback Sieg in St. Petersburg, FL gegen die Devil Rays den ersten Playoffspot der American League, denn zumindest die Wild Card ist ihnen nicht mehr zu nehmen.

Gestern zogen dann die Indians und Angels nach, die jeweils ihre Division gewannen, wobei die Indians zum ersten Mal seit 2001 wieder die Saison als Sieger der AL Central abschließen.

Einzig offen ist zumindest mathematisch noch der letzte Platz, um den sich noch die Yankees und Tigers streiten, wobei die Yankees nur noch zwei Siege benötigen, um die Wild Card zu clinchen – und da sie nur noch 1 ½ Spiele hinter den Sox stehen, wird es in dieser Woche wohl noch ein spannendes Rennen um die AL East Krone geben…

Noch nichts sicher in der NL

Anders als in der American League, hat sich in der National League noch kein Team für die Postseason qualifiziert und es geht überall noch recht eng zu.

In der NL East führen die Mets mit 2 ½ Spielen vor den Phillies, wobei die Mets noch ein Spiel mehr bestreiten müssen. Und auch wenn die Mets gerade viele Möglichkeiten aufzeigen, Spiele zu verlieren (der Bullpen präsentiert sich durchweg katastrophal), läuft es auf den zweiten NL East Titel in Folge für die Mets hinaus.

In der NL Central liegen die "Cubbies" 3 ½ Spiele vor den Brewers, denen so langsam die Luft ausgeht. Die Magic Number der Cubs beträgt vier, so dass es nicht mehr lange dauern könnte, bis sie ihren Titel eintüten.

Im Westen sieht es aus wie im Osten, die Diamondbacks führen mit 2 ½ vor den Padres, wobei hier die Mönche noch ein Spiel mehr haben. Die Rockies sind zwar auch noch da, doch vier Spiele Rückstand sind schwer wettzumachen in so kurzer Zeit…

Die Wild Card sieht dagegen noch sehr spannend aus, denn hier führen die Padres nur mit einem halben Spiel vor den Philles und auch die Rockies sind 1 ½ Spiele zurück – ja sogar die Braves haben mit 3 ½ Spielen keinen unüberwindlichen Rückstand!

Man sieht also, diese Rennen sind noch interessant und außerdem geht es ja darum, wer in den Playoffs gegen wen antritt, was mind. genauso viel Spannung verspricht…

Samstag, 22. September 2007

Barry Bonds muss Giants verlassen

Und schon haben wir die Meldung des Wochenendes, denn gestern Abend verkündete Giants Besitzer Peter McGowan, dass sein Star keinen neuen Vertrag bekommen wird.

Natürlich hatte der Besitzer auch lobende Worte übrig für den Spieler, der in seiner Giants-Zeit fünfmal zum MVP der National League gewählt wurde und zudem beide relevanten Home Run Rekorde brach, doch man kam zu der Erkenntnis, dass es Zeit wäre, etwas anderes zu tun.

"Etwas anderes" bedeutet hier sicherlich, man will auf jüngere Spieler setzen und es stellt sich natürlich die Frage, wer ihn als Star ersetzen wird, zumal man ja nun 20 Mio. $ mehr zur Planung hat – ein Name, der nun sicher wieder kursieren wird, ist Alex Rodriguez, der seinen Vertrag ja auflösen könnte nach der Saison. Doch ohne zu weit in die Zukunft blicken zu wollen, dürfte die Tendenz klar sein: Es müssen Spieler kommen, die zum einen viel jünger sind und zum anderen eine nicht ganz so große Medienpräsenz genießen, sprich, sie sollten ein etwas kleineres Ego haben! Meiner Meinung nach täten die Giants gut, nicht nur einen absoluten Topspieler zu verpflichten, sondern eher mehrere gute Spieler zu holen, denn diese Saison zeigte einmal mehr, dass es nach Bonds einfach an Konstanz und Explosivität fehlte.

Für Barry Bonds heißt dieser Abschied aber auch, dass er ohne ein schlechtes Gewissen den Fans in San Francisco gegenüber zu haben, in die American League wechseln könnte, wo er als Designated Hitter sich ganz auf die Offensive konzentrieren könnte, nachdem er im Outfield zuletzt eigentlich nur noch Kräfte ließ und nicht mehr annähernd so gut war wie in früheren Tagen, was kein Wunder ist, zumal er 43 ist und Knieprobleme hatte und hat…

Über mögliche Teams will ich jetzt noch gar nicht schwadronieren, aber ich bin mir sicher, dass es einige Möglichkeiten und Interessenten geben dürfte für den vielleicht größten Home Run Hitter aller Zeiten!

Donnerstag, 20. September 2007

Nr. 200 für Pettitte bringt Yankees weiter nach vorn

Der verlorene Sohn kehrte vor der Saison zurück, um an alte Erfolge anzuknöpfen und offenbar ist er auch dieses Mal ein großer Teil dabei…

Andy Pettitte gewann gestern Nacht gegen die Baltimore Orioles (2:1) das 14. Spiel in dieser Saison und damit sein 200. insgesamt, womit er der erste von den Yankees gedraftete Spieler ist, der 200 Wins eingefahren hat – wahrlich eine großartige Leistung! Und es hätte nicht besser laufen können, denn nachdem Andy nach 7 2/3 Innings, in denen er nur einen Run abgab, das Feld verlies, kam erstmals überhaupt Rookie Sensation Joba Chamberlain in ein laufendes Inning, fackelte nicht lange und zwang O's Third Baseman Melvin Mora zu einem Strikeout nach vier Pitches. Und dann kam ein weiterer Pitcher, der wie Pettitte 1995 sein Big League Debüt bei den Yankees gab, nämlich Mariano Rivera, der die Sache allerdings noch einmal spannend machte und sich die Bases lud, bevor er dann das Spiel mit einem Strikeout gegen Scott Moore beendete.

Das wiederum war sein 30. Save der Saison, wodurch er nun schon zum elften Mal in Folge mind. 30 Saves sammelte! Doch zurück zu Andy Pettitte, der in dieser Saison nun 14-8 ist mit einem 3.79 ERA und 140 Strikeouts, mit denen er die Yankees anführt. All Time hat er mittlerweile mit 163 Siegen den siebten Platz bei den Yankees eingenommen und steht nur noch einen Sieg hinter seinem Ex-Pitching-Coach Mel Stottlemyre, bei den Strikeouts liegt er sogar auf Platz fünf, passenderweise genau vor letzterem.

Nach diesem Sieg haben die Yankees nun drei 200 Game Winners mit Rocket (354), Mike Mussina (249) und eben Nr. 46 (200)…

Da die Red Sox gerade gewaltig schwächeln und einen Sweep in Toronto hinnehmen mussten, sind es nun nur noch 1 ½ Spiele Rückstand oder sogar nur eine Niederlage Abstand auf den Erzrivalen – das verspricht also eine extrem spannende Woche zu werden!

Sonntag, 9. September 2007

A-Rod schreibt Geschichte

"Es ist deine Liga – wir spielen nur in ihr." Solche Sprüche darf sich Alex Rodriguez zurzeit von seinen Teamkollegen anhören und das absolut zu Recht, denn was er in dieser Saison zeigt, kann man nicht besser in Worte fassen!

Gestern Nacht bei den Kansas City Royals schlug er seine Home Runs Nr. 50 und 51 und ging damit gleich mehrfach in die Geschichte ein. Doch bevor wir zum historischen kommen, erstmal die Aktualität: Rookie Pitcher Brian Bannister lag insgesamt dreimal zurück im Count gegen A-Rod, beim ersten Mal verteilte er einen Walk, doch in den beiden At-Bats danach präsentierte er sich angriffslustiger und wurde prompt bestraft! Den ersten Homer schlug Rodriguez über die Mauer im Center Field und den zweiten in den Yankee Bullpen im Left Field.

Kommen wir nun zum geschichtlichen Teil. Alex Rodriguez ist erst der vierte Spieler überhaupt in der großartigen Geschichte der New York Yankees, der 50 und mehr Home Runs in einer Saison geschlagen hat. Die anderen waren die Legenden Babe Ruth und Mickey Mantle, sowieso der Rekordhalter für Home Runs in einer Saison in der American League, Roger Maris, der im Jahr 1961 61 Home Runs schlug. Des Weiteren ist A-Rod der erste Rechtshänder, der 50 Long Balls für die Yankees schaffte und hält nun übrigens auch den Major League Rekord für Home Runs eines Third Baseman. Diese Zahl liegt allerdings "nur" bei 49, denn zwei seiner Big Shots schlug er als DH und zwar am letzten Mittwoch gegen die Mariners im siebten Inning. Er übertraf damit sich selbst, sowie Phillies Hall of Famer Mike Schmidt und Adrian Beltre, der 2004 für die Dodgers 48 schaffte.

Was soll man dazu noch sagen – außer MVP?! Nebenbei sei gesagt, dass er ja noch bis Ende September Zeit hat und er hat jetzt 51, bräuchte also noch zehn Home Runs, um den AL Rekord zumindest einzustellen und wenn er diese Pace beibehält, könnte er das auch schaffen, wobei er aber auch jetzt schon eine der besten Saisons aller Zeiten zusammenspielt, denn er steht aktuell bei 51 Home Runs, 138 RBI, 130 Runs und einem Avg. von .317 – ach ja, 22 Stolen Bases kommen noch oben drauf…

Hoffentlich zeigt er diese Leistung auch im Oktober…

 

Sonntag, 2. September 2007

Buchholz stiehlt allen die Show

Wer meinen Blog regelmäßig liest, weiß ja, dass ich besonders gern gute Pitching Leistungen herausstelle und da dachte ich mir gestern Abend noch, dass ich heute mal über das Debüt von Yankee Prospect Ian Kennedy referieren werde, der da weitermachte, wo er in den Minors aufhörte, nämlich mit dominantem Pitching. Dann hätte man auch noch Jake Peavys große Leistung gegen die Dodgers hervorheben können, denn der pitchte sieben Shutout Innings mit nur drei Hits und neun Strikeouts, aber auch das ist nichts gegen die Leistung von Red Sox Rookie Clay Buchholz, der gestern erst seinen zweiten Start überhaupt hatte…

Die Red Sox verloren die letzten vier Spiele, darunter drei gegen den Erzrivalen, die Yankees, doch ihr Pitching war selbst in diesen Spielen ganz gut, aber am Samstag gegen die Baltimore Orioles, da war es überragend! Der erst 23-jährige Texaner Buchholz, der als das Pitching Prospect der Sox gilt, cruiste durch die Lineups der Orioles, das so viele gute Hitter hat, wie etwa Miguel Tejada, Nick Markakis, Brian Roberts oder eben Corey Patterson. Aber weder die, noch irgendwer anders in einer Orioles Uniform, konnten etwas gegen ihn zu Stande bringen. Buchholz lies drei Walks zu, einen neutralisierte man durch ein Double Play und einen weiteren durch einen Pickoff an der ersten Base – Buchholz erwischte Roberts.

Brenzlich wurde es eigentlich nur im sechsten Inning, als Second Baseman Dustin Pedroia nach einem Groundball von Miguel Tejada durch die Mitte hechten musste. Er bekam ihn, feuerte ihn zu Kevin Youkilis an der ersten Base und machte so den bäuchlings heran rutschenden Shortstop der "O's" aus.

Das Spiel beendete Buchholz dann mit seinem neunten Strikeout durch einen schönen Curveball gegen Markakis. Dann stand Fenway Park Kopf und der Rookie hatte einen No-No in seinem zweiten Spiel überhaupt!

Es war der 17. No-Hitter in der Geschichte der Boston Red Sox, womit sie nun vor den Chicago White Sox (Mark Buehrle hatte dieses Jahr auch schon einen) die meisten in der Geschichte der American League haben. Die meisten überhaupt haben die Dodgers mit 20. Buchholz ist außerdem der 21. Rookie überhaupt, der einen No-No gepicht hat und der zweite, der dies in seinem zweiten Start schaffte – der erste war Wilson Alvarez im Jahr 1991 für die White Sox und zwar in Baltimore! In der American League ist er zudem der 11. Rookie, der einen No-No pitchte. Der letzte Rookie No-Hitter passierte im Übrigen im letzten Jahr, als Anibal Sanchez von den Florida Marlins die Arizona Diamondbacks kaltstellte.

(Das verwendete Bildmaterial unterliegt dem Copyright von ESPN.com)

ESPN.com

FOXSports.com News